Westerwälder Naujohrn (Neujährchen)

Die Westerwälder Naujohrn (Neujährchen) sind eine Art gewürzte Roggenbrötchen, die nur zu Neujahr und in den ersten Januartagen gebacken werden. Durch die Schärfe des schwarzen Pfeffers sollte die Kälte aus den Knochen vertrieben werden.

 

Zutaten:

1000 g Weizenmehl (Typ 405)

1000 g Roggenmehl

    80 g Hefe (2 Würfel)

  500 g Butter

       1 TL           Zucker

       1 TL           Salz

       2 TL           Pfeffer, schwarz, gemahlen

  500 ml           Milch

 

       2 Teel.       Nelken, gemahlen

       2 TL           Zimt

       1 EL           Anis, gemahlen

       1 EL           Anis, ganz

 

zum Bestreichen: 2 EL Kondensmilch oder gezuckerter, schwarzer Kaffee

 

Zubereitung:

Milch erwärmen, Butter schmelzen.

Butter, Zucker, Salz und etwas warme Milch verrühren, Hefe hineinbröseln und so lange rühren, bis die Hefe sich weitgehend aufgelöst hat.

Dann nach und nach Mehl und die restlichen Zutaten hinzufügen und verkneten.

Den Teig 25-30 Minuten gehen lassen, nochmals durchkneten. Sollte der Teig noch kleben, noch etwas Roggenmehl dazugeben.

Ca. 1,5 cm dick ausrollen und mit einer Tasse oder einem Glas ca. 6-8 cm große Teiglinge ausstechen und auf ein mit Backpapier versehenes Backblech geben.

Oberfläche mit einer Gabel einstechen und mit Kondensmilch oder dem schwarzen Kaffee bepinseln.

Bei 225° Ober-/Unterhitze (Heißluft 200°) ca. 20-30 Minuten backen.

Oberfläche noch einmal mit Kaffee bestreichen, nochmals einige Minuten backen.

Fertig gebackene Naujohrn sofort vom Blech entnehmen und auf einem Kuchendraht auskühlen lassen.

Traditionell werden sie mit Butter und/oder „Quetschekraut“ (Pflaumenmus) genossen, man hört jedoch durchaus auch von Leuten, die sie mit Leberwurst oder Nutella bestreichen.

 

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