Dippekuche

Dippekuche, auch Dutsch, Platz, Döbbekochen oder Knigges genannt, ist ein weiteres, immer noch sehr beliebtes Rezept bei den Wällern. Es handelt sich hierbei um einen „Topfkuchen“  –  natürlich aus Riewes, sprich geriebenen Kartoffeln.

Auch bei diesem Rezept gilt: Jeder macht ihn anders. Ausprobieren ist erlaubt.

Ich habe auch schon „Abarten“ gesehen, bei denen Lauch oder Zucchini mit verarbeitet wurden. Bei Zucchini evtl. etwas Mehl hinzufügen, da der Teig sonst möglicherweise zu dünnflüssig und der Dippekuche zu weich wird.

Neben dem obligatorischen Apfelmus als Beilage schmeckt auch Feldsalat dazu sehr gut!

 

(Hauptgericht, ca. 5 Personen)

1500 g Kartoffeln
4 mittelgroße Zwiebeln
3   Eier
1 Bund Petersilie
150 g durchwachsener Speck
    Salz, Pfeffer, Muskat
     

 

Kartoffeln und Zwiebeln schälen und fein reiben.

Die gehackte Petersilie, die Eier und den gewürfelten Speck unterrühren.

Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Kartoffelmasse in einen gefetteten Bräter oder eine Auflaufform geben,

im vorgeheizten Backofen bei 180 – 200°C ca. 45 Minuten backen, dann umrühren.

Nochmals 45 Minuten backen bis die Oberfläche knusprig-braun ist.

Mit Apfelmus servieren.

 

Variationen:

Man kann auch Mettwürstchen statt des durchwachsenen Specks dazugeben, teilweise wird auch beides hineingetan.

Beliebt ist auch, einige Scheiben durchwachsenen Speck in den letzten 45 Minuten obendrauf zu legen.

 

Als Beilage zu Erbsen-/Bohnen-/Linsensuppe:

Zutaten halbieren, ohne die Petersilie und den Speck backen, etwas abkühlen lassen und mit Butter genießen.

 

Reste aller Variationen sind sehr lecker wenn sie, in Scheiben geschnitten, mit Butter in der Pfanne gebraten werden.

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